Dr. med. Stefan Kamp, Urologe clinica picasso 57 - Internationales Facharztzentrum Palma de Mallorca

Blasenschwäche - was Sie als Frau wissen sollten

Wussten Sie, dass Inkontinenz ein weit verbreitetes Problem bei Frauen aller Altersgruppen ist?

Dennoch muss der unwillkürliche Urinverlust nicht zwangsläufig Teil Ihres Lebens bleiben. Eine Blasenschwäche kann mitunter sehr einfach behandelt werden.

Wer bekommt eine Blasenschwäche?
Ungefähr die Hälfte aller erwachsenen Frauen geben an, dass sie von Zeit zu Zeit inkontinent sind. Bei vielen Frauen ist dies ein tägliches Problem. Häufig tritt dieses Problem während der Schwangerschaft oder nach der Entbindung auf.

Häufig berichten auch Frauen, die in die Wechseljahre kommen oder diese hinter sich gelassen haben, über Inkontinenzprobleme. Ebenso verlieren viele Frauen bei körperlicher Anstrengung, herzhaftem Lachen, Husten oder Niesen Urin.

Wodurch kommt es zu diesen Beschwerden?
Das Unvermögen, den Urin zu halten, hat viele verschiedene mögliche Ursachen.

  • Eine schwache Muskulatur. Die meisten Inkontinenzprobleme entstehen durch eine schwache Beckenbodenmuskulatur – die Muskeln, die die Beckenorgane, also Blase, Gebärmutter und Enddarm, an Ort und Stelle halten. Diese Muskeln können während der Schwangerschaft und der Entbindung gedehnt und geschwächt werden. Ebenso kann der Schliessmuskel, also der Muskel, der die Blase geschlossen hält, geschwächt werden.
  • Nervenschädigungen. Geschädigte Nerven können die Blase zum falschen Zeitpunkt aktivieren, so dass sie sich ohne Vorwarnung entleert. Ebenso kann es sein, dass geschädigte Nerven überhaupt keine Signale mehr senden, sodass unser Gehirn nicht merkt, wenn die Blase voll ist. Verletzungen oder Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes oder die multiple Sklerose können solche Nervenschädigungen hervorrufen.
  • Medikamente, Alkohol und Koffein. Inkontinenz kann auftreten, wenn Medikamente oder Alkohol die Nerven oder die Muskeln schädigen. Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Cola können für eine übermässig rasche Füllung der Blase und damit zum Urinverlust führen.
  • Infektionen. Eine Infektion des Harntraktes kann die Blasenschleimhaut und die sensiblen Nerven der Blase reizen und so dafür sorgen, dass sich die Blase plötzlich und ohne Vorwarnung entleert.
  • Übergewicht. Übergewicht kann zu zusätzlichem Druck auf die Blase und den Beckenboden und damit zu Urinverlust führen.


Was kann ich gegen Inkontinenzprobleme unternehmen?
Einige kleine Umstellungen der Lebensgewohnheiten können bereits zu einer deutlichen Verbesserung führen. Sollten Sie immer zu einer bestimmten Tageszeit Probleme mit der Kontinenz haben, so können Sie davor vorsorglich zur Toilette gehen, um kleinere oder grössere Missgeschicke zu vermeiden. Wenn sie feststellen, dass bestimmte Speisen oder Getränke bei Ihnen sehr harntreibend wirken, so versuchen Sie diese zu vermeiden.

Haben Sie keine Hemmungen, mit Ihrem Arzt über dieses Problem zu sprechen. Es gibt sehr wirkungsvolle Medikamente, die die Muskeln und Nerven einer überaktiven Blase beruhigen oder den Schliessmuskel stärken. Sollte Ihre Blasenschwäche durch eine Beckenbodenschwäche verursacht sein, so gibt es wirkungsvolle Übungen, wie die Muskeln gekräftigt werden können. Zusätzlich gibt es Geräte, die den Beckenboden kräftigen, wenn die Übungen alleine nicht ausreichen. Mitunter kann es hilfreich sein, bei einer Blasensenkung die Blase mit einfachen Hilfsmitteln wieder anzuheben. Wenn konservative Massnahmen nicht ausreichen, kann eine kleine Operation hilfreich sein.

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